06.04.2011 10:22

Megatrand Gesundheit erreicht die Baubranche

Rund 80 Prozent seiner Lebenszeit verbringt der moderne Mensch in geschlossenen Räumen. Verständlich, dass wenigstens das eigene Heim der Ort sein soll, an dem man sich regenerieren und erholen kann. 

„Ohne Gesundheit ist alles nichts“, heißt es. Ein Satz, der auch zum Bauen und Wohnen passt. Denn was nützt das schönste Haus oder die komfortabelste Wohnung, wenn man sie wegen gesundheitlicher Beeinträchtigungen nicht genießen kann. Und da man als Einzelner auf die Qualität der Umwelt nur wenig Einfluss hat, sollten wenigstens die eigenen vier Wände eine Rückzugsmöglichkeit und ein Ort gesundheitlicher Sicherheit sein.

Umso mehr kommt es darauf an, beim Neubau oder bei der Sanierung auf wohngesunde Baustoffe und Bauverfahren zu achten. Dabei steht die spätere Qualität der Innenraumluft im Mittelpunkt. Schadstoffe wie Formaldehyd und VOC (Flüchtige organische Stoffe), Feinstaub oder Schimmelsporen und –gifte sind in etlichen Häusern allgegenwärtig. Aber auch die Belastung durch allergieauslösende oder verstärkende Stoffe und das Thema Elektrosmog gilt es zu beachten.

In diesem Zusammenhang rücken mehr und mehr ganzheitliche Konzepte in den Focus: Denn auch ein gutes und emissionsarmes Bauprodukt kann durch Fehler bei der Verarbeitung oder durch eine falsche Behandlung zum „Übeltäter“ werden. Beispiele sind nicht selten Hilfsstoffe wie Kleber oder Beschichtungen, die das Ziel eines wohngesunden Lebensraums zunichte machen. Und dass „öko“ nicht automatisch gesund ist, hat sich herumgesprochen. Denn auch Baustoffe oder Farben aus natürlichen Rohstoffen können für sensible Menschen, etwa Allergiker oder Menschen mit MCS (Multiple Chemikalien Sensitivität), eine Belastung darstellen. Und nicht zuletzt gibt es die Gesetze der Bauphysik, die auch der beste Baustoff nicht überlisten kann. Falsche oder unvollständige Konstruktionen führen zu Wärmebrücken, Schimmelbildung und zu Bauschäden – mit Gemütlichkeit und Wohlbefinden hat eine solche Immobilie nichts mehr zu tun.

Deshalb sind von unabhängigen Stellen geprüfte Baustoffe und Bauweisen, von erfahrenen Planern und geschulten Handwerkern realisierte Konstruktionen sowie eine konsequente Vermeidung gesundheitsschädlicher Stoffe über die gesamte Bauphase hinweg langfristig der bessere Weg ins eigene Heim – auch wenn er am Anfang ein wenig teurer ist. Dabei ist das Vertrauen in die Akteure am Bau ein wichtiges Entscheidungskriterium: Eine gute persönliche Beratung, Fachkompetenz und Kundenorientierung sind für den Käufer auf Dauer mehr wert als das Schielen nach dem niedrigsten Preis. Solche Qualitätsanbieter brauchen sich dann auch vor abschließenden Kontrollen der Innenraumluftqualität und einem Vergleich mit den Empfehlungen des Umweltbundesamtes und der Weltgesundheitsorganisation nicht zu verstecken. Der Aufwand lohnt sich. Denn nach wie vor gilt für unsere Gesundheit ein anderer Spruch: „Nie war sie so wertvoll wie heute“.

Weitere Infos unter http://www.sentinel-haus.eu/

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