31.03.2012 9:49

Organisation ist alles: Tipps für Frauen im Handwerk

Rund 5,15 Millionen Menschen arbeiten im Handwerk und erwirtschaften jährlich nahezu 500 Milliarden Euro Umsatz. Diese Zahlen, die der Zentralverband des deutschen Handwerks jährlich herausgibt, zeigen, wie gefragt die deutschen Handwerker sind. Egal, wen man anruft, heißt es: „Wir sind ausgebucht, rufen Sie in drei Monaten wieder an.“

Klar, Handwerker sind gut und stets für den Kunden unterwegs und schreiben Service groß. Denn das ist ihr Plus, besonders in Zeiten des Preiskrieges. Darum ist es für selbstständige Unternehmer umso wichtiger, gut organisiert zu sein.

  • Doch wie schaffen das die Vertreter und Vertreterinnen dieser Zunft, wenn Sie den ganzen Tag unterwegs sind, womöglich auch ihre Familie und ihr Büro im Griff haben müssen? Den Bürokram auf das Wochenende zu verschieben, ist keine Seltenheit – belastest allerdings das Privatleben und die so wichtige Erholungsphase.

    Passgenaue Lösungen erleichtern den Alltag

    Pünktlich Rechnungen zu schreiben, Termine fristgerecht einzuhalten, den Banken und Versicherungen rechtzeitig Informationen zur Verfügung zu stellen, ist wichtig. Denn Unternehmer müssen liquide sein. Für Material und Mitarbeiter in Vorleistung zu treten entspricht der Normalität. Wer gut plant, ist im Vorteil. Die richtigen Maßnahmen halten die Woche überschaubar und helfen Engpässe zu vermeiden.

    Gute Organisation ist alles. So funktioniert der Alltag besser. Es ist wichtig seine Ziele und Fertigstellungstermine immer im Blick zu haben und flexibel zu bleiben.

    In vier Schritten zu einer effektiven Terminplanung:

    1. Organisieren Sie Ihre Wiedervorlage mit einem rollierenden System. Tages- und Monatseinteilungen schaffen. Hierzu bietet sich ein Registersystem an, das flexibel auch in einem Koffer im Werkstattwagen mitgenommen werden kann. Je nach Betrieb und Umfang können Fächer für einzelne Mitarbeiter separat eingeteilt werden. Nichts geht verloren und flattert lose im Auto rum.
    2. Einzelne Kundenmappen mit Plänen erstellen. Rapporte und Lieferscheinvorlagen gleich dazulegen.
    3. Einmal in der Woche (Bürotag) bestehende Kundenmappen auf den jeweiligen Besuchstag einteilen. Auch sonstige Termine, wie private oder mit Lieferanten, können so intregiert werden.

    Auf Freiräume für Notfälle achten!

    TIPP Realistisch planen. Hierzu bietet es sich an über zwei bis drei Wochen den Zeitbedarf für bestimmte Tätigkeiten zu protokollieren, um ein Zeitgefühl für die Arbeit zu bekommen. Das reicht handschriftlich völlig aus.

    1. Am „Bürotag“ können dann gezielt alle Rechnungen auf einmal geschrieben werden. Denn alles ist griffbereit. Wer im Betrieb den Überblick behält, bleibt liquide und kann mit Spaß den Alltag genießen. Darum packen wir´s an! (yd)

     

    Konzeptor – Mit Struktur zum Erfolg – Yvonne Dangelmaier
    Talstraße 7
    73350 Waldstetten
    www.konzeptor.de

     

    Ausgabe 2012/03 zum Download

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